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Um eingetretene Setzungen bestehender Bauten zu stoppen, müssen diese nachträglich besser fundiert werden.

Leider sind nachträglichen Eingriffe oft teurer als entsprechende Massnahmen während der Bauerstellung, wie: Bodenersatzverfahren, mechanische Verbesserung, Vorbelastung, Pfahlgründung, Tiefenverdichtung, etc.

Unprofessionelle Versuche führen selten zum Erfolg, sondern verteuern die definitive Lösung unnötig.

Es ist daher zwingend, auf Anhieb die richtige Methode zu wählen und einen definitiven Stopp der Setzungen zu bewirken.

Zudem ist rechtzeitiges Handeln bei der Kostenoptimierung oberstes Gebot; in der Regel verschlimmert Zuwarten die Situation und verteuert die unausweichlichen Massnahmen.


Zur nachträglichen Baugrundverfestigung werden häufig folgende Techniken angewandte:

Poreninjektionen

Verdrängungsinjektionen

Düsenstrahlverfahren


Zur nachträgliche Tiefengründungen werden häufig folgenden Techniken angewandt:

Unterfangungsverfahren

Mikropfähle

Einpresspfähle


Im Zuge der Baugrundverfestigung oder Tiefengründung lässt sich die Schieflage verkippter Bauwerke häufig mittels Anhebung korrigieren.
Der Umfang einer Korrektur ist unter anderem davon abhängig, in welchem Masse die Baustruktur weitere Spannungen verkraftet, insbesondere aber auch von Kosten/Nutzen-Überlegungen.


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